Neue Kurse: Reiki I, II, III, IV, V Grad – Termine

  

 

Kurs 1: 1. GRAD Beginn   Freitag, 06. September 2019 ab 17 Uhr (Theorie und  Einstimmung)

Gut auch für Wiederholer anderer Grade

Und nach Bedarf: Samstag, 07. September 2019

ab 9 Uhr (Übungen, Behandlung von Symptomen)

 

Kurs 2: 2. GRAD,  Beginn Freitag, 28. September 2019 ab 17 Uhr

 (Einführung vertieftes Wissen, Psychische Behandlung, Fernreiki)

Und nach Bedarf Samstag, 29. September 2019 ab 9 Uhr (Praxis und höhere Reiki-Grade)

 

                              Kurs 3: 3. GRAD, 4. GRAD,  Beginn Freitag, 18. Oktober 2019 ab 17 Uhr

     (Kraftverstärkung – Herz-Chakra-Öffnung, Hals-Chakra-Öffnung)

 

                              Kurs 4:  5. MEISTERGRAD,  Beginn Freitag, 8. November 2019 ab 17 Uhr

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/neue-kurse-reiki-1-und-2-grad-termine/

Raserei auf unseren Straßen

Da wird ein Autofahrer auf einer Bundesstraße mit 205 Stundenkilometern geblitzt. Das sind mehr als 100 Prozent schneller als erlaubt. Ich frage mich, warum man so jemandem nicht gleich seinen Führerschein auf Jahre wegnimmt und ihm am besten auch noch eine derart hohe Strafe aufbrummt, so dass er erst mal sein schnelles Auto verkaufen muss, um die Strafe zu bezahlen. Überhaupt kommt es mir so vor, als sei bei immer mehr Autofahrern die Moral, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten eher so ausgeprägt, dass man sich möglichst nur so lange an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten hält, wie man sich unbeobachtet fühlt. Und das sieht dann so aus, dass man als ‚angepasster Autofahrer‘ von einem schnellen Auto überholt wird und schon nach wenigen Sekunden ist dies hunderte von Metern vor einem, und man denkt, na, da vorn kommt gleich ein Blitzer, da kann der mal schön zahlen. Aber Pustekuchen: hundert Meter vor dem installierten Blitzer setzt wohl dessen Blitzerwarner ein, der Fahrer tritt voll auf die Bremse, tuckert mit besonders angepasster Geschwindigkeit daran vorbei, um gleich dahinter wieder Gas zu geben. Mobile Kommandos wären viel sinnvoller.

Auch sehr schlimm finde ich das Verhalten bei LKW-Fahrern. Mal abgesehen davon, dass wahrscheinlich 90 Prozent des Verkehrs, der sich über die B4 schlängelt, dort gar nicht fahren dürfte, weil die Straße nur für diejenigen LKW freigegeben ist, die ihr Ziel in Uelzen haben, fährt grob gesagt jeder LKW zwischen 80 und 90 Stundenkilometern; und wenn er nicht so stark beladen ist, dann werden es auch schon mal 93 km/h. Nun habe ich mir seit Jahren den Spaß gemacht und frage immer mal Leute, wenn wir uns über dieses Thema unterhalten, was sie wohl meinen, wie viel der LKW wirklich fahren dürfte. Und wie viel ist wirklich vorgeschrieben? Sechzig! So gut wie keiner weiß das, und die meisten denken, dass 80 erlaubt sei, weil sowieso alle so viel und mehr fahren.

Ich appelliere hier mal angesichts des Gerichtsurteiles von Berlin, bei dem zwei Fahrer, die in der Stadt ein Rennen veranstalteten und dabei jemanden totfuhren, als Mörder verurteilt wurden, an alle Autofahrer, sich selbst wieder eine Ethik des Anstandes aufzuerlegen, denn wenn man wirklich mal jemanden durch hohe Geschwindigkeit oder Unachtsamkeit (Benutzung des Smart-Phones während der Fahrt und Ähnlichem) töte oder zum Krüppel mache, dann wird man seines Lebens nicht mehr froh und lebt jahrelang mit größten Schuldgefühlen. Und wenn jetzt jemand meint, die Polizei müsse mehr dagegen tun, dann möchte ich hier gern unsere Polizei in Schutz nehmen: die Polizisten haben neben dem Straßenverkehr noch derart viele Aufgaben zu erledigen und sind auch viel zu dünn besetzt, als dass sie alles das noch überwachen können, was an Übertretungen bei uns auf den Straßen passiert.

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/raserei-auf-unseren-strassen/

Altersarmut – Was den jüngeren Generationen bevorsteht

Im September 2016 war in der Presse etwas über die bedrohlich zunehmende Altersarmut zu erfahren. Man liest, dass die Renten in Deutschland bis 2030 dramatisch fallen werden. In diesem Zusammenhang wird davon gesprochen, dass ein Angestellter in Deutschland zur Zeit etwa 3000 Euro brutto verdienen würde; und hierauf berechnet würden einem statt heute 48 Prozent in 15 Jahren  nur noch 43,5 Prozent als Rente zustehen. Und dieses würde dann heißen, dass man dann bereits als „arm“ gelten würde.

Nun frage ich mich etwas verblüfft: bei knapp über 3000 Euro im Monat soll der durchschnittliche Verdienst der in Deutschland arbeitenden 42 Millionen Arbeitnehmer liegen? Da wundere ich mich schon sehr, denn ich muss gestehen, dass ich mich über die letzten Jahre gesehen nur an einen einzigen von vielleicht 350 Patienten erinnern kann, der überhaupt mit seinem Bruttoverdienst an die 3000er-Marke heranreichte. Nun lässt sich fragen, kommen nur Menschen, die weniger verdienen, in eine psychologische Praxis oder ist etwas an der Statistik falsch? Für mich ist die Antwort mehr oder weniger klar: ich habe das Gefühl, dass wir den Statistiken, die der Öffentlichkeit präsentiert werden, mit höchster Vorsicht begegnen sollten. Denn nicht selten wird damit eine Art „Politik“ betrieben.

Aber gehen wir mal von dem positiven Aspekt aus, dass die Zahl als solche wirklich zutreffen würde, was hieße das? Das hieße, dass man nach 47 Arbeitsjahren, bei einem Bruttoverdienst von 3000 Euro im Monat und einem Einstieg ins Rentenalter 2030 dann etwa 1305 Euro als Rente hätte. Nun könnte man sagen: „Ist ja gar nicht mal so schlecht.“ Allerdings ist dann auch noch die Frage erlaubt: habe ich denn wirklich versicherungspflichtig die ganze Zeit über für 3000 Euro pro Monat gearbeitet und Abgaben entrichtet oder gibt es da noch Abzüge? Und wie viel geht von meinen 1305 Euro Rente noch weg, da ich das Geld ja versteuern muss? Und wie viel bekomme ich wirklich, da ich vielleicht nicht bis zum Alter von 67 Jahren durchhalte? Daraus liest sich jetzt erst mal ab, dass es selbst für diejenigen, die im Schnitt pro Monat 3000 Euro verdienen, durch den Eintritt ins Rentenalter äußerst knapp werden wird. Oder anders ausgedrückt: selbst diejenigen, die heute noch relativ gut verdienen, werden später keine sonderlich großen Sprünge machen können.

Nun kommen wir zur negativen Seite, dass nämlich die Angaben des propagierten Durchschnittsverdienstes gar nicht den realen Gegebenheiten entsprechen. Ich weiß, dass eine Vielzahl der Arbeitnehmer lediglich zwischen 1600 und 2500 Euro brutto verdient; das heißt, diese kommen nicht mal annähernd an den veröffentlichten Durchschnittsverdienst von 3000 Euro heran. Berechnet man jetzt mal für diese Berufsgruppe das zukünftige Renteneinkommen, so liegt das zwischen 696 Euro (bei 1600 Euro brutto) und 1087 Euro (bei 2600 Euro brutto). Man traut sich kaum auszumalen, was dies für den Standort Deutschland bedeuten wird und was dann passieren wird. Wohnungen sind schwer zu finanzieren, ganz abgesehen davon, dass natürlich auch kaum noch Geld vorhanden sein wird, um sich irgendwelche Konsumgüter zu leisten – und ein neues Auto wird schon gar nicht mehr drin sein.

Und wenn man die gleiche Berechnung für Menschen anstellt, die 40 Stunden pro Woche für den durch unsere Arbeitsministerin so gepriesenen Mindestlohn von 8,50 Euro arbeiten, dann setzt ein richtiger Schock ein: denn für deren 1360 Euro brutto bekämen sie am Ende den lächerlichen Betrag von knapp 600 Euro als Rente.

Würde man den Menschen nun ab 67 Jahre ein würdiges Rentnerdasein garantieren wollen, dann müsste man von woanders her Geld in den Rententopf dazu packen. Das hieße, den jüngeren Arbeitnehmern, die sowieso schon im Schnitt hier in Deutschland weniger verdienen als frühere Generationen, noch mehr Geld für die sogenannten Sozialbeiträge abzuziehen. Wenn … ja, wenn alles so bliebe wie bisher.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/altersarmut-was-den-juengeren-generationen-bevorsteht/

Selbstverwirklichung – Was ist das eigentlich wirklich?

Viele Menschen reden von „Selbstverwirklichung“ und wissen im Grunde genommen gar nicht, was das ist. Sie haben ein unbestimmtes Gefühl, eine Art Verlangen, etwas zu tun, was Sinn macht, was sie weiter bringt – und was machen sie dann: manche Hausfrauen beginnen zu arbeiten, manche Männer trennen sich ..

Aber Selbstverwirklichung heißt was ganz anderes: es beinhaltet das Wissen, dass unserer Seele ein Körper geschenkt wurde. Und diesen Körper können wir bewegen, wir können damit unsere Impulse ausleben – denn als rein geistige Instanz geht das nicht. Nur mit Füßen, die wir bewegen können, können wir in einen Wald gehen, nur wenn wir Augen haben, die wir lenken können über unseren Geist, können wir Blumen sehen und uns daran erfreuen – in ihnen die Liebe der Schöpfung entdecken.

Sich selbst verwirklichen heißt, wir haben durch das Geschenk unserers Körpers die Möglichkeit, Dinge zu tun, die zwar in uns angelegt sind, die wir aber ohne unseren Körper nicht tun könnten.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/selbstverwirklichung-was-ist-das-eigentlich-wirklich/

Frisst der Firmen-Turbo-Kapitalismus die Seelen und den Verstand seiner Mitarbeiter?

(Text übernommen von Ellen Michels und überarbeitet von Eckart Warnecke, 31.03.2015)

 Die französische Staatsanwaltschaft verkündet es als letztgültige Wahrheit: Der Copilot Andreas L. hat

die Maschine samt aller Insassen absichtlich gegen die Bergwand geflogen, also eine Art erweiterten

Selbstmord begangen. Bereits jetzt wird quer durch die Medien über psychische Erkrankungen des

Copiloten spekuliert. Es wird nicht lange dauern, und alle Gazetten und Sender werden für eine Weile das

Thema „Piloten sind alle überlastet und im Grunde Zeitbomben“ durchhecheln.

Man wird sich dann von Seiten der Fluggesellschaften genötigt sehen, ein paar neue Regeln einzuführen,

wie jetzt das Vier-Augen-Prinzip in der Pilotenkanzel vorgeschlagen wird. Es wird vielleicht einen

Psychotest zusammen mit der jährlichen Fit-to-Fly Untersuchung geben. Aber das Grundübel wird bleiben

und schon nach geraumer Zeit kein Thema mehr sein. Ich werde Ihnen auch sagen, warum.

Funktionieren, darum geht es. Diese ganze Fassade ist oft stahlhart, aber papierdünn. Dahinter ist der

Vorhof der seelischen Hölle. Diese Leute tragen Verantwortung. Ja, sie sind sich dessen bewußt, aber nur

kognitiv. Im Herzen nicht. Die Verantwortung erhöht nur den Druck und die materielle Haftung. Es führt

dazu, daß der Druck über viele Jahre „weggesteckt“ und „ausgehalten“ wird, sich aber ständig erhöht,

statt abgebaut zu werden. Jemand, dessen gesamte Lebensenergie nur noch dafür draufgeht, irgendwie

durchzuhalten, trotz allem weiterzumachen, der kann nicht reflektieren, seinem Herz und seiner Seele

zuhören und seine innere Balance finden.

Irgendwann kommt der Kollaps, wie bei einer alten Maschine, die durch schiere Kraftaufwendung trotz

Rost und Schäden, kaputter Zahnräder und Sand im Getriebe kreischend vorwärts gezwungen wurde. Und

plötzlich, weil noch irgendein neues Sandkörnchen hineinfiel, bleibt sie zerbrochen stehen. Nichts geht

mehr.

Die erfolgreichen Entscheidungsträger sind keine Monster. Sie sind auch nicht allesamt Zeitbomben. Auch

nicht die überlasteten, oft chronisch müden Piloten. Auch sie durchblicken das gnadenlose System. Oft

auch, daß sie es ja selber mittragen.

Gutachter bekommen erzählt, daß man die Tests gut kennt. Daß alle wissen, wie man durch die

Überprüfungen kommt. Würde man jetzt psychologische Tests einführen, gäbe es sofort Seminare, auf

denen die Piloten darin geschult werden, den Test zu bestehen. Genauso läuft es ja auch bei den

psychologischen Tests bei der Bewerbung zur Pilotenausbildung.

Das Problem ist, daß niemand zugeben darf, daß er Probleme hat. Der berufliche Druck ist gnadenlos. Die

gesundheitliche und seelische Belastung oft unmenschlich. Würde jemand ernstere Krankheiten zugeben,

vielleicht sogar, daß er „Psychoprobleme“ hat, wird er aussortiert. Das bedeutet: Ende der Karriere und

sozialer Absturz. Wer sich über die Bedingungen beschwert, bekommt zu hören: „Wenn Sie nicht mehr

wollen, bitte schön, es stehen zwanzig andere bereit, die gern ihren Job übernehmen.“ Das stimmt,

vermutlich aber nicht mehr auf lange Dauer. Man hält den Mund, macht die Faust in der Tasche und

zwingt sich zum Weitermachen. Der Frust und die Aggressionen wachsen weiter mit. Irgendwann sucht

man ein Ventil und Erleichterung. Alkohol, vielleicht sogar Drogen und Antidepressiva betäuben den

Seelenschmerz – zumindest mal für eine Weile.

Damit wird die Wahrnehmung gedämpft. Die Ängste und Seelenschmerzen werden betäubt, eine gewisse

Gleichgültigkeit legt sich wie ein Schleier über alles. Aber auch die Fähigkeit zu Fühlen und

Verantwortung wahrzunehmen und sich im Klaren zu sein über das, was man tut und seine Auswirkungen.

Die Beurteilungsfähigkeit leidet, die Gefühlswelt wird stark beeinträchtigt. Wenn man sich dann

vollkommen fremd geworden ist, komplett ausgebrannt und nicht mal mehr weiß, wer man eigentlich ist

und wozu man das alles macht, nennt man das Burnout.

Die Firmen wissen das. Manche legen dann ein Betreuungsprogramm auf, das für die Gesundheit der

Mitarbeiter sorgen soll. Ganz gelassen sitzen diese Klienten mir dann gegenüber, sehen äußerlich tadellos

aus und berichten von diesen sehr unterschiedlichen 360 Grad sorglos Paketen, die ihnen ihre Firmen

anbieten, vielleicht sogar turnusmäßig mit Ihnen durchführen. Sie berichten mir mit einem breiten

Lächeln im Gesicht. Mit dem Nachsatz „Sie verstehen schon …?“. Ja, ich verstehe. Ich verstehe, daß man

dort nur die physisch-medizinischen Daten abruft. Und wer psychische Probleme hat, kann sich bei Dr. XY

diskret melden. Leider aber sickert sowas durch und plötzlich hat Manager X oder Pilot Y „einen an der

Klatsche“. Das erhöht nur noch die Belastungen. Abgesehen davon, daß Dr. XY auch nicht wirklich in der

Lage ist, den Druck zu vermindern und ein seelisches Gleichgewicht herzustellen.

Die Kluft zwischen dem, was Führungskräfte von sich zeigen, und was hinter der Fassade wirklich brodelt,

ist sehr tief. Geradezu vollkommen unterschiedliche Welten und Ansichten öffnen sich da, was

Führungskräfte eigentlich über das System, in dem sie arbeiten, die Personalentscheider und den

Vorstand wirklich denken und fühlen.

Da sitzt ein smarter, hochqualifizierter, beherrschter, intelligenter Mensch vor mir und sagt so etwas

wie: „Wenn ich schon frühmorgens das Auto vom Chef auf dem Parkplatz sehe, möchte ich schon die

Maschinenpistole laden und das Magazin in den Karren ballern.“ Natürlich wird er es nicht tun. Aber seine

Wut schreit nach einem Ventil.

Berufe, in denen ständige Schichtwechsel Alltag sind – wie zum Beispiel Chirurgen oder Piloten – führen

zu dem ganzen Existenzdruck überdies noch zu chronischer Müdigkeit, massiven Schlafstörungen und

Hormonproblemen, weil das Schlafhormon Melatonin nicht mehr zuverlässig gebildet werden kann. Die

Folgen sind Sekundenschlaf, Migräne, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Wut auf das ganze

Ausbeutungssystem.

Die tiefsten Aggressionen der Hilflosigkeit schreien leise! Frust und Erschöpfungszustände können sich

unkontrollierbar und blitzschnell in Wut und Tat entladen. Das ist dann der Endpunkt einer langen

Entwicklung.

Doch lange davor entwickeln sich – im  Inneren der betroffenen Person – lautlos dunkle Mächte. Und der

Betroffene ist gefesselt in seinem Leiden. Wer Augen und Ohren hat für die Würde des Menschen, kann

sie laut schreien hören. Und vielleicht das Schmerzvollste und Traurigste verhindern: Für den Menschen

selbst, für seine Angehörigen und im Fall des Flugzeugabsturz für alle, die mit sterben mußten. Und

selbstverständlich auch den Hinterbliebenen die schwere Trauer des Verlustes eines Familienangehörigen

ersparen. Sie tragen durch den tiefen Kummer und die gebrochenen Herzen oft körperliche und

seelischen Folgen – ihr ganzes Leben lang. Und müssen sich immer wieder die Frage nach dem Warum und

Wieso der Tragödie stellen.

Die Methode, die Mitarbeiter einfach irgendwelchen Standardtests zu unterziehen und einen Psychologen

zu installieren, bei dem man sich ja melden könnte, wenn man es denn sich erlauben könnte, hat sich

nicht bewährt. Diese ganze betriebliche Gesundheitsvorsorge ist nämlich auch nur eine andere Variante

eines Systems, was gnadenlos funktionierende Mitarbeiter fordert. Es geht eben nicht um die Würde, die

innere Balance, die Seele des Menschen. Solange die Hilfesuchenden genau so, wie die Hilfe Anbietenden

im Grunde nur darauf abzielen, den Funktionsträger wieder effektiv und einsatzfähig zu machen, wird

das Problem weiter giftig in den Menschen gären und die Seele unter all dem Unrat begraben.

Die wirkliche, echte Arbeit mit dem Menschen selber, das Erlösen seiner Seele aus diesem riesigen

Müllhaufen an Lasten, das „Wieder In Balance bringen“ und den Menschen wieder mit sich selbst in

Kontakt und Frieden zu bringen, wird leider nicht ernst genommen. Aber nur das ist echte Befreiung und

Heilung und Wiederherstellung der natürlichen Menschenwürde. Jedoch dieses, auf Ausbeutung des

Menschen gerichtete Turbo-Kapitalismus-System will keine Menschen mit Würde. Weil die nicht alles mit

sich machen lassen und nicht alles mitmachen.

Die Rechnung geht aber nicht auf. Sie verhindert die Freude an der Aufgabe, die man im Leben hat. Sie

vernichtet die echte Begeisterung und Leistungsbereitschaft, mit der viele ihren Beruf als Berufung

angefangen haben. Sie verhindert wahre Entwicklung. Sie untergräbt liebevolle Verantwortung und

Freude am Einsatz. Es ist dringend erforderlich, neue Wege zu gehen.

Unter anderen Faktoren – wie der Zwang zur Gewinnerzielung und -maximierung – führt auch Hybris und

die damit verbundene Blindheit derer, die in Schüsselpositionen der Wirtschaft sitzen dazu, daß die

allgemeine Erschöpfung von Berufstätigen immer weiter fortschreitet. Viele werden physisch und

psychisch krank, müssen ihren Job aufgeben und sinken dann in materielle Verarmung oder erleiden gar

einen vorzeitigen Tod.

Das beweist die letzte Gallup Studie von 2011 eindrücklich. Hier sprechen wirklich die nackten Fakten.

Immerhin leben wir im 21 Jahrhundert und wir wissen doch längst, daß der pure Wille und der Fleiß allein

uns nicht wirklich ans Ziel bringen. Diese Studie führt die Dringlichkeit und den Handlungsbedarf für

echte, auf den Menschen gerichtete Hilfe klar vor Augen.

Inzwischen hat sich offenbar, eine große Mutlosigkeit in den Führungsebenen ausgebreitet. Und dennoch

klammern sich die Verantwortlichen an Ihren Selbstbetrug ihrer selbst entwickelten Prozesse und bringen

Ihre Unternehmen nicht tatkräftig voran. Zum Arbeitsfrust kommt noch der alltägliche Weltverdruß im

privaten Bereich und der Umwelt. Leider trennen viele Personaler im Umgang mit ihren Mitarbeitern

strikt das Private und Geschäftliche. sprechen aber in der Öffentlichkeit von „ganzheitlichen

Motivationen“.

Ich wage es, an dieser Stelle einmal, schonungslos die Frage zu stellen, ob eine wirklich wirksame,

menschenwürdige Hilfe für die überlasteten Piloten wirklich genauso kostspielig gewesen wäre, wie die

zerstörte Maschine, die verlorenen Leben der Passagiere und Flugbegleiter, die Arbeit der Einsatzkräfte,

das Leid der Angehörigen und deren Schadensersatzansprüche, sowie die Kosten der Bergung und der

akribischen Untersuchung der Wracktrümmer und Leichenteile. Ich behaupte: Bei Weitem nicht.

Und selbst, wenn: Dieses immense Leid zu verhindern wäre es allemal wert gewesen.

Also weiter im alten Trott. Die immense Bedeutung der Seelen-Intelligenz wird weiterhin tapfer ignoriert,

die Würde des Menschen bleibt eine hohle Phrase für feierliche Ansprachen, obwohl die Zahlen und

Fakten eine deutliche Sprache sprechen. Das riesige Heer der Berufstätigen wird weiter wie ein Zitrone

ausgequetscht und ausgelaugt, immer mit dem Gedanken: wird schon irgendwie so weitergehen.

Wir sind und leben in einer zutiefst erschöpften Gesellschaft.

Wir sitzen alle in einem Boot.

„Frieden für Alle“

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/frisst-der-firmen-turbo-kapitalismus-die-seelen-und-den-verstand-seiner-mitarbeiter/

Militante Moslemmilizen gründen den „Islamischen Staat“

Hatten wir das so gewollt?

 

 

Ich bin bestimmt kein Nahostexperte, aber ich kann zumindest noch ein wenig vernetzt denken. Und darunter verstehe ich, ähnlich wie man das im Schach tun sollte, dass man sich vor einem eigenen Zug überlegt, was sich als Übernächstes wohl daraus entwickeln könnte. Denn was im ersten Augenblick noch als Vorteil erscheint, kann sich zwei Züge später schon als Niederlage erweisen.

Ich mag Ägypten und war drei Mal dort als Tourist. Schon 2011 bei meinem letzten Besuch dort beschlich mich ein komisches Gefühl, als die westliche Welt immer euphorischer über den arabischen Frühling berichtete und ihn dadurch natürlich zwangsläufig weiter unterstützte; denn ich fragte mich, was wohl danach kommen würde.

Sicherlich hatte man über die Strukturen und Machtverhältnisse in den Staaten rund um das Mittelmeer nicht unbedingt begeistert sein, die vor dem Beginn des sogenannten „arabischen Frühlings“ geherrscht hatten, aber immerhin war die Lage zumindest in diesem Teil des Nahen Ostens noch stabil und es herrschte so etwas wie Frieden. Und sogar der ehemals (in den Augen des Westens) schlimmste Diktator des Nahen Ostens Muhammed Gaddhafi war über die Jahrzehnte immer mehr zu einer europanahen Person mutiert. Und wir wollen auch nicht vergessen, dass der syrische Staats-Chef Assad überwiegend im Anzug (einem westlichen Symbol) auftritt und darüber hinaus eine französische Frau hat. Aspekte, die anzeigen, dass er sicherlich einem europäischen Denken näher steht, als dem dogmatisch ausgerichteten Islam.

Aber für unsere Medien, für die alles was neu ist eine gut Meldung ist, musste es ja weitergehen. Nach Tunesien folgten die Umstürze in Lybien mit der Ermordung Gaddhafis und dann die in Ägypten und unsere Medienvertreter unkritisch und gezielt immer vorneweg.  Gerade Ägypten – sicherlich gab es hier auch viel zu kritisieren, aber Staats-Chef Mubarak war über 30 Jahre immer wieder gewählt worden, auch wenn er jetzt plötzlich in unseren Medien als Diktator tituliert wurde.

Und dann ging der „sogenannte Frühling“ auch in Syrien los. Auch hier wurden die Europäer durch die Medien mit ständiger Gehirnwäsche überzogen nach dem Motto: Assad ist ein Verbrecher und Diktator und der muss ganz schnell weg. So entwickelte sich auch hier ein immer größerer machtfreier Raum, es herrschte Bürgerkrieg – wir im Westen hörten jedoch immer nur die eine Wahrheit: immer wenn es Tote gab, dann waren diese auf Ermordungen durch die Assad-Truppen zurückzuführen, gab es Giftgaseinsätze, so wurden diese sofort dem Assad-Regime zugeschrieben und das nicht nur völlig unkritisch, sondern zum Teil konnte man aus dem Munde von Chemiewaffen-Experten sogar hören, dass die gezeigten Toten in den Kurzfilmen eigentlich gar nicht die für Giftgastote typischen Symptome zeigten. Aber egal – immer war es der schlimme Assad (oder auch zur Abwechslung mal wieder der Putin.)

Aber nun noch mal ein bisschen zurück: als die USA nach dem 11. September meinten, in Afghanistan einmarschieren zu dürfen, zerstörten sie da die Ordnung und die Stabilität eines Landes, das mehr als genug mit sich selbst zu tun hatte – uns wurde aber demonstriert, dass dies alles so in Ordnung sei. Und dann folgte unter vielfachen Täuschungen und bewusster Falschinformation durch den US-Geheimdienst auch noch der Angriff auf den Irak. Hier ging es darum, den schlimmen Hussein wegzukriegen! Und bis vor Kurzem galt auch der Iran als gefährlich für die amerikanische Sicherheit und man tat alles, um auch den Iran zu destabilisieren.

Aber nun ab Sommer 2014 wird die negative Rechnung immer deutlicher. In den destabilisierten Gebieten haben sich (anfangs unbemerkt oder billigend geduldet) immer mehr extremistische Gruppierungen gebildet, die in das neue Macht- und Ordnungsvakuum hineinstoßen und im extrem konservativen und dabei massiv gewaltorientierten Sinne ihren Einfluss ausdehnen. Unglaubliche  Greueltaten scheinen von der Organisation ISIS zu erfolgen und man hat das Gefühl, als seien die Taten von Al Kaida dieser neuen brutalen Organisation gegenüber fast noch harmlos gewesen. Und es scheint sich der Eindruck durchzusetzen, als würde man jetzt den einstmals als gefährlich eingestuften Todfeind Assad und den Iran stabilisieren und als neue Festung aufbauen wollen gegen die Macht der neuen moslemischen Gotteskrieger, die, wenn jetzt nicht bald etwas passiert, auch irgendwann an den Grenzen Israels stehen werden und Terror verbreiten mit Foltern, Hände abhacken bei Diebstahl und anderem mehr.

Der Aufstieg von ISIS hatte Anfang 2013 begonnen, als die Regierungstruppen in Syrien im jahrelangen Bürgerkrieg immer mehr überfordert waren. Örtliche Rebellen übernahmen zunehmend die Macht. ISIS-Kämpfer waren zwar zahlenmäßig unterlegen, aber sie waren derart brutal, dass auch die Armee im benachbarten Irak sich zurückzog. Ein Großteil der ISIS-Truppen besteht aus Söldnern, die dort für ihre Verhältnisse sehr gut verdienen. Und besonders makaber: sie werden oft bezahlt aus den Einnahmequellen der Beutezüge in den besetzten Gebieten und hierzu gehört auch Erdöl aus syrischen und irakischen Quellen. Und leider verfügen sie auch über amerikanische Waffen, die die USA beim Rückzug aus dem Irak seinerzeit zurückgelassen hatten.

So ist ein Flächenbrand wohl auch zukünftig zu erwarten und das Schlimme daran ist, dass uns im Westen weisgemacht wurde, es würde dort alles ruhiger und demokratischer werden, wenn wir uns moralisch auf die Seite der Demonstranten stellen würden um die alten Machthaber zu vertreiben. Wie oft haben wir uns diesbezüglich eigentlich schön täuschen lassen und wie oft wollen wir das noch zulassen, dass man das Gute will, jedoch das Schlechte schafft – frei nach einem deutschen Klassiker. Fatal ist es, wenn man die Geister, die wir riefen, nun nicht mehr loswerden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/militante-moslemmilizengruenden-den-islamischen-staat/

Gesundheitsvorsorge

oder

Wie unsere Blickrichtung auf völlig falsche Schwerpunkte gelenkt wird

 

Woran denkt jemand, wenn das Stichwort „Vorsorge“ fällt? Zum Beispiel daran, dass man sein Geld so einsetzt, dass es für die Zeit des Altwerdens mehr sein wird als heute. Dass sich hinter dieser Thematik eine geheime Angst versteckt, ist allerdings den wenigsten bewusst.

Im Moment wird empfohlen, dass man sein Geld besonders in Betongold investiert: man solle sich zum Beispiel ein Eigenheim finanzieren oder Geld in Immobilien-Fonds stecken, da laut Aussage der Meinungsbildner und Werbemächtigen ja schließlich eine Wohnung ihren Wert nicht verliere und man in Zeiten billigen Geldes aufgrund des extrem niedrigen Leitzinses auf diesem Wege zumindest sein verdientes Vermögen mit der Zeit steigern – und wenn das nicht klappe – zumindest (er-)halten könne. Dass dies allerdings weitestgehender Unsinn ist, haben schon Hundertausende vor uns erlebt und dennoch werden  wohl auch zukünftig noch viele Menschen auf diese Tipps hereinfallen; denn eine Immobilie kostet immer Geld, auch wenn man seine Hypothekenschulden bei den Banken endlich beglichen hat: es gibt immer mal unerwartete Ausgaben für Reparaturen, ein Gebäude benötigt Renovierungen und vieles mehr. Aber auch, wenn man dies regelmäßig gewährleisten kann, irgendwann wird man alt und dann gilt es in vielen Fällen das Haus wieder zu verkaufen, um die Beiträge fürs Altersheim bezahlen zu können.

Aber nun mal weg vom Gesichtspunkt der finanziellen Vermögens-Vorsorge. Viel mehr verblendet werden wir von der Medienöffentlichkeit, wenn es um die reine gesundheitliche Vorsorge geht. Was kursiert da an Vorschlägen? Die Versicherer raten zum frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeits-Rente, zur privaten Rentenvorsorge oder zu einer Unfall- wie auch Lebensversicherung. „Sorgen Sie vor!“

Ein anderer Wirtschafts-Zweig hat es auf eine andere Art der Angstmachung abgesehen. Die Gesundheits-Industrie empfiehlt das Impfen gegen alles Mögliche; von der Vogel- über die Schweine-bis zur normalen Grippe, vom Impfen gegen Gebährmutterhalskrebs bis wer weiß noch wohin. (Keiner sagt vorher allerdings laut, dass der größte Teil der Behinderten ein Opfer von Impfungen ist.)

Und dann sind da natürlich die Vorsorge-Untersuchungen. Schon während der Schwangerschaft geht’s los, dann geht’s weiter in der Kindheit und Jugendzeit bis hin zu flächendeckenden Krebs-Vorsorge-Untersuchungen. Aber was wird da eigentlich gemacht? Im Idealfall entdeckt man bei der Brustkrebsvorsorge im Mamma-Screening tatsächlich einen Tumor im Frühstadium, oder bei der Darmspiegelung bösartige Veränderungen und kann für eine umgehende Heilung durch frühzeitige Behandlung sorgen. Aber – wie dies in einer großen Schweizer Studie unlängst belegt wurde – läuft es in vielen Fällen andersrum: die Untersuchungen und die dadurch häufig ausgelösten Aktivitäten richten oft mehr Schaden an. Und nicht nur, dass es bei Patientinnen oft unnötige Ängste auslöst, sondern es kommt aufgrund von falschen Aktivitäten auf Seiten der „Gesundheitsanbieter“ (Ärzte, Klinken) oft auch noch zu unnötigen Eingriffen, die mehr Schaden als Heil bringen.

Fazit für alle diejenigen, die bis hierher folgen konnten: wir wurden durch jahrzehntelange sogenannte Gehirnwäsche regelrecht in eine komplett falsche Richtig dirigiert, was das Thema der privaten Vorsorge anbetrifft; denn Vorsorge sollte ja eigentlich dazu dienen, dass „das Kind nicht in den Brunnen fällt“. Das heißt, wir sollten den Fokus komplett neu ausrichten. Wenn wir Vorsorge betreiben wollen, dann sollten wir alles tun, um nicht krank zu werden, sondern gesund zu bleiben. Und dazu würde in erster Linie das gesunde Ernähren stehen, wobei man heute wohl fast eher sagen müsste: das Vermeiden von ungesunder und krankmachender Ernährung.

Dann käme der Sektor Bewegung. Der Mensch ist nachweislich ein „Bewegungstier“, und alles, was mit übermäßigem Rumsitzen (PC, Büro, TV) zu tun hat, das macht auf Dauer krank, wozu hier auch noch oft das Problem des Übergewichtes kommt.

Wichtig ist Drittens auch noch der psychisch-mentale Bereich. Es gilt, seine eigenen Leichen im Inneren zu therapieren und einen freien unbelasteten Geist zu erlangen.

Und nun noch mal zurück zum Geld. Wenn ich was in Richtung Gesundheit oder Altersvorsorge tun will, dann bitteschön in direkte Dinge investieren. Dann bezahlen ich eben regelmäßig meine Massagen selbst, anstatt zu bejammern, dass mir der Arzt keine aufschreiben will, da die Kassen das nicht übernehmen, dann gehe ich auf eigene Kosten zum Yoga, betreibe Ausdauersport oder buche hin und wieder mal ein Wochenende in einem Wellness-Hotel oder Ähnlichem und lasse mich verwöhnen.

Denn die beste Vorsorge ist, meinen Körper und meinen Geist gesund zu halten, Lebensfreude und positiven Lebenssinn zu erlangen und im Hier und Jetzt zu leben. Was wird auf Dauer am meisten Profit abwerfen? Wenn ich gesund bin und dies auch bleibe und mir mein Geld durch eigene Arbeit bis ins Alter selbst verdienen kann, anstatt mich am Ende über Krankheit und eine zu geringe Rente zu ärgern.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/gesundheitsvorsorge/

Der 11. September : Warum glauben wir was wir sehen?

 

Um in der Lage zu sein, eine große moderne Passagiermaschine zu fliegen, dauert es viele Jahre kompliziertester und härtester Ausbildung. Und wenn man dann endlich im Cockpit die Verantwortung für einen Flug übernimmt, ist man dennoch nicht allein; es gibt die Bodenüberwachung, den computergestützten Leitstrahl, die Satellitenüberwachung und auch innerhalb des Fliegers gibt es automatisch ablaufende, weil eingespeicherte Prozesse.

Wie kann es dann geschehen sein, was uns im September 2001 gezeigt und erklärt wurde? Kann es wirklich sein, dass einige Fluglaien (in der Folge analog der US-amerikanischen Betitelung ‚Terroristen‘ genannt) nicht nur unter Einsatz lächerlicher Waffen (Taschenmesser, Nagelscheren) ganze Fluggesellschaften und Kontrolle bringen und dann auch noch das Kommando in den Cockpits übernehmen konnten? Wie kann es dann darüber hinaus angehen, dass sie unbemerkt von der Flugraumüberwachung die Flugrichtungen und Ziele ändern und dann per Hand die Maschinen in Hochhäuser, Pentagon oder Wald lenken konnten? Per Hand heißt, sie hätten damals auf jegliche technischen Hilfsmittel verzichten müssen! Man wollte uns einreden, sie hätten oben in den Wolken in etwa elftausend Metern Höhe ihre Position irgendwie bestimmen müssen, hätten von dort oben bei etwa neunhundert Stundenkilometern erkannt, wo sie sich gerade geografisch befanden (wie bitteschön geht so was?), hätten die Flugzeuge mit Hilfe eines Kompasses in die angestrebte Richtung gelenkt, hätten Geschwindigkeit, Flughöhe, Windverhältnisse und Tankinhalt gekannt und die Sinkroute über hunderte von Kilometern per Hand berechnet, hätten sich weiterhin von oben her anhand der landschaftlichen Topografie unter ihnen orientiert mit Hilfe von Landkarten, die die neuen Hilfspiloten vor sich ausgebreitet hatten, hätten immer wieder neu die Richtung bestimmt, hätten mit Hilfe von Taschenrechnern festgelegt, in welchem Anflugwinkel man von elftausend Metern runter und in die Ziele hineingleiten musste, um sich dann selbst durch das Hineingleiten in die Wolkenkratzer zu Märtyrern zu machen.

Ist so was denkbar? Eigentlich nicht, zumal man aus dem Cockpit heraus gar nicht schräg nach unten auf die weit unter einem liegende Landschaft kucken kann, da ja die Frontscheiben eines Flugzeuges nicht nur sehr hoch angebracht sind, sondern auch noch schräg nach hinten oben gebogen sind,  um den Luftwiderstand zu minimieren.

Aber wir haben doch das Flugzeug gesehen, könnte man sagen. Stimmt aber nicht ganz; denn gesehen haben wir höchstens ein Video mit einem Flugzeug drauf, das in einen Turm des ehemaligen World Trade Centers rauschte und dass es danach eine Explosion gab. Live konnte man danach im besten Falle sehen, wie erst der eine und dann auch noch der andere Turm perfekt in sich ganz gerade runter zusammensackt – so, wie man das von exakt durchgeplanten Sprengungen hoher Bauwerke her kannte.

Ich will es mal etwas polemisch sagen: eine Lüge oder ein Kuriosum wird auch dann nicht ‚wahrer‘, auch wenn man dies immer und immer wiederholt.

Was damals im September 2001 wirklich abgelaufen ist und ob es überhaupt entführte Flugzeuge und ob es überhaupt die Terroristen gab, die verantwortlich für die Attentate waren, dies können wir nicht mit Sicherheit wissen – höchstens glauben. Aber, dass jemand das Kunststück fertig bringt, eine Boing ohne jegliche technische Hilfsmittel in den zehn Meter hohen Pentagon seitlich reinzufliegen, nachdem er kilometerweit im Gleitflug über Washington dahinsegelte, um denn auch noch ausgerechnet in einen Seitentrakt des Pentagon zu knallen, der gerade renoviert wurde, das ist schier unmöglich. Und selbst ein erfahrener Pilot mit allen nur möglichen Hilfsmitteln würde es wahrscheinlich als unerfüllbare Meisterleistung ansehen, das zu schaffen, was man diesen Fluglaien seinerzeit 2001 zugeschrieben hatte. Chapeau.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/der-11-september-warum-glauben-wir-was-wir-sehen/

Flugzeugkatastrophe über der Ukraine

– Was ist, wenn alles ganz anders war …? –

 

Bei mysteriösen Dingen beginnt man inzwischen immer mehr heutzutage, seine Gedanken schweifen zu lassen. Hier im Westen scheinen wir ja alles aufsaugen zu wollen, was die Russen bzw. Putin in schlechtes Licht setzt. Und was gibt es da aus westlich-amerikanischer Sicht Besseres, als dass sofort ein Verdacht ausgesprochen wird, pro-russische Rebellen hätten eine malaysische Passagiermaschine vom Himmel geholt. Die Bild schreibt sinngemäß: „Wann gebietet die Welt Putin Einhalt!“

Komisch: die Maschine wich 450 Kilometer vom eigentlich vorgegebenen Kurs ab. Konnte der Pilot nicht steuern? Oder wurde seine Maschine per Leitstrahl ohne sein Zutun über einen neuen Kurs gelenkt? Wohl eher denkbar. Und komischerweise führt der neue ungeplante Kurs ausgerechnet über das Gebiet der Ost-Ukraine! Man mag denken .. die Welt ist doch so groß. Aber gerade hier, wo der Konflikt Ost gegen West ausgetragen wird, da kommt so ein Flugzeug runter. Und das abgestürzte Flugzeug gehört auch noch ausgerechnet zur der gleichen Airline, wo vor einigen Wochen schon mal ein Flugzeug in komplett falsche Richtung flog, um dann abzustürzen; damals über dem Meer. Und wie kann man mit einer Boden-Luft-Rakete ein Flugzeug treffen, das elftausend Meter hoch fliegt? Das ist verdammt hoch!

Vorschlag: wir denken mal ganz verquer und sagen, ist es möglich, dass die Amerikaner über ihre Satelliten und Leitsysteme dieses Flugzeug von eigentlich Kurs ablenkten, wo es dann genau über der Ukraine gezielt kaputtgemacht wurde. Aber wie machte man das Flugzeug flugunfähig? Naheliegend wäre ein über das Gepäck reingeschmuggelter neuartiger Sprengstoff, den man dann gezielt über einem Gebiet ferngezündet hatte, an dem es größtmögliche Wirkung erzielte. Und wenn nicht das und wenn man auch kein technisches Versagen des Flugzeuges unterstell, dann bleibt nur die Theorie mit einer Rakete. Nehmen wir mal an, es war weder eine Rakete der prorussischen Rebellen und auch keine der ukrainischen Militärs (denn die hatte ja auch solche Flugzeugraketen dort unten stehen, obwohl die Rebellen gar keine Flugzeuge haben), dann .. ja dann bliebe auch noch die Idee, dass auch noch irgendwie eine ferngelenkte amerikanische Rakete im Spiel gewesen sein könnte.

Diese Denkspiele laufen zwar unter Verschwörungs-Theorie, aber vielleicht ist die bisher verlautbarte Version ja auch nur eine Verschwörungs-Theorie. Zumindest ist klar, der Vorfall passt den Amerikaner und dem Westen leider sehr gut in den Plan, um weiter Druck auf Putin auszuüben. Aber die Wahrheit: was würde man geben, wenn man die Wahrheit erfahren würde.

Inzwischen habe ich mir bei derart mysteriösen Vorfällen angewöhnt, so gut wie gar nichts mehr zu glauben.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/flugzeugkatastrophe-ueber-der-ukraine/

Die USA sind pleite und sind auch nicht pleite … “Wie geht denn so was?”

ew. In scheinbar immer kürzeren Abständen geraten die USA in die Krise. Nicht in eine Krise, weil sie weltweit immer wieder neue Kriege anzetteln, nicht in die Krise, weil der soundsovielte Amoklauf eines durchgedrehten Waffenbesitzers ein Blutbad anrichtet und die Öffentlichkeit schockiert und auch nicht in eine Krise, wenn Riesenbrände oder Hurrikans immer wieder den Kontinent aufsuchen – nein, sondern sie geraten regelmäßig in die Krise, wenn mal wieder das Geld fehlt, wenn die Obergrenze der Staatsverschuldung erreicht wird.

Komisch nur, dass es bei derartigen krisenhaften Zuspitzungen nicht darum geht, wie man sich mit der gesetzlich festgeschriebenen Obergrenze arrangiert und wie man es schafft, unter dieser Grenze zu bleiben – also mit dem Geld aus zukommen, was man nur zur Verfügung hat, sondern es geht (man mag es kaum glauben) immer wiederum nur darum, wie man die Obergrenze nach oben verschiebt. Man streitet sich also darum, unter welchen Bedingungen Demokraten und Republikaner beidesamt zustimmen wollen, die Schuldengrenze wieder mal anzuheben. Vor ein paar Jahren lag sie bei 11 Billionen, dann ging sie hoch auf 12, dann auf 14 und jetzt reichen inzwischen auch schon 16 Billionen nicht mehr aus!

16 Billionen und mehr. Im Grunde genommen sind die USA doch total pleite. Was wurde mit dem vielen Geld gemacht? Ist nicht inzwischen alles, was die Amis haben, tun oder bauen auf Pump aufgebaut? Was von deren Autos, Strassen, Häusern, Besitztümern und Kriegseinsätzen ist überhaupt schon bezahlt? Eigentlich müsste man gerechterweise doch sagen, die sind pleite – nur, keiner scheint das zu realisieren. Keiner merkt das.

Vergleicht man die Summen, die die US-Notenbank Monat für Monat in den Staatshaushalt reinpumpt mit denen, die die Europäische Zentralbank für Hilfsmaßnahmen für Südeuropa bereitstellt, so könnte man hier in Europa ironischer weise fast von Taschengeldzahlungen sprechen, obwohl es sich auch hier schon um gigantische Beträge handelt.

In den USA hält die Fed nicht nur die Zinsen künstlich niedrig, zu denen sich die Banken in Washington Geld leihen dürfen, sondern sie kauft dem Finanzsektor auch noch regelmäßig Schuldverschreibungen und Wertpapiere monatlich im Schnitt von 85 Milliarden Dollar ab – das entspricht seit der Finanzkrise 2008 bis heute allein schon 2.5 Billionen Dollar. Hinter vorgehaltener Hand spricht so mancher Fachmann von einem Experiment – wobei man sich wahrscheinlich nur nicht traut zu sagen, dass das Ganze letztlich in einer Katastrophe enden wird. Wer will schon derjenige sein, der schlechte Stimmung noch schlechter macht?

Aber hier ist noch nicht Schluss, es wird noch schlimmer. Das billige Geld sollte eigentlich die US-Industrie ankurbeln. Nur lassen sich die großen Finanzinstitute nicht vorschreiben, was sie mit dem billigen Geld machen. Und so stecken sie es statt in sinnvolle Wirtschaftsprojekte viel lieber in großem Stil in Finanzprodukte, mit denen sich wiederum ohne viel Arbeit noch mehr Geld verdienen lässt und nennen das intern: “Die Party geht weiter.” Man könnte dies umgangssprachlich Veruntreuung, Betrug oder im weiteren Sinne sogar Diebstahl von Volkseigentum nennen. Nur leider werden diese Finanzinstitute so gut wie nie juristisch belangt, weil ihre eigenen cleveren Juristen immer rechtzeitig alles so hinkriegen, dass das irgendwie legal ist.

Und so steht als Fazit: die Reichen schaffen es, die Gesetzgebung so zu beeinflussen, dass man gegen ihr Handeln zumindest juristisch nichts machen kann, obwohl sie im Kern nur die normale Bevölkerung um ihr Geld bringen – etwas, was man als Umverteilung von Unten nach Oben bezeichnen muss. Dabei ließe sich fragen: Wie lange lässt man sich das eigentlich noch gefallen?

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/die-usa-sind-pleite-und-sind-auch-nicht-pleite-wie-geht-denn-so-was/

Ältere Beiträge «