↑ Zurück zu Psychotherapie

Seite drucken

Psychologie – Psychiater – Psychotherapeut – Psychoanalytiker – Neurologe

 

“Psycho…” klingt alles so ähnlich:

 

 

Um hier erst einmal ein wenig Klarheit zu schaffen, sollen drei Begriffe, die alle so ähnlich klingen, kurz erläutert werden:

Ein Psychologe ist jemand, der sein Diplom in Psychologie gemacht hat, sich in verschiedene Bereiche spezialisiert hat und überwiegend im Angestelltenstatus bei Polizei, Kinderheimen, Betrieben etc arbeitet.

 

Ein Psychiater ist jemand, der Medizin studiert hat. Ursprünglich war ein Psychiater nur in Psychiatrischen Krankenhäusern angestellt, wo es überwiegend um die Behandlung von schweren Störungen durch Medikamente ging, heute findet man meist die Kombination Neurologe/Psychiater in der Niedergelassenen Praxis.

 

Ein Psychotherapeut ist jemand der Psychologie (in ganz seltenen Fällen auch Medizin) studiert und anschließend eine zirka fünfjährige Ausbildung in Psychotherapie gemacht hat. Psychotherapeuten arbeiten heute überwiegend selbständig, ganz selten einmal im Angestelltenverhältnis.

Innerhalb der Psychologischen Psychotherapeuten gibt es zwei Therapierichtungen: den Verhaltenstherapeuten, der sich grob gesagt mehr übend mit dem Hier und Jetzt des Patienten befasst und b) den Tiefenpsychologen, der sich verstärkt mit Kindheit, dem Einfluss der Eltern, sowie krankmachenden Erfahrungen im Verlaufe des Lebens beschäftigt.

 

Der Psychoanalytiker ist ein Therapeut, der sehr umfassende Therapieziele verfolgt und nicht selten mehr als 200 Stunden hierfür benötigt.

 

Schließlich noch der Neurologe, der sich mit rein körperlichen Dingen – insbesondere den Nerven,deren Messen und Behandeln – beschäftigt.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://eckart-warnecke.de/psychotherapie/psychologie-psychiater-psychotherapeut-psychoanalytiker-neurologe/